Hashimoto-Thyreoiditis – Fragestunde

Dr. Simone Koch

Dr. Simone Koch

Expertin im Bereich der Autoimmunerkrankungen

Rund um Hashimoto-Thyreoiditis tauchen immer wieder individuelle Fragen auf, die sich schwer in bestimmte Kategorien einordnen lassen. Daher habe ich mir neulich, zum Abschluss des Themen-Monats „Hashimoto“, eine halbe Stunde Zeit genommen und Fragen live auf Facebook beantwortet. Hier nun auch die Antworten für euch, in schriftlicher Form. Dazu aber eines vorweg: ich darf keine Fragen zu spezifischen Fällen beantworten – das verbietet das Berufsrecht für Ärzte ganz eindeutig. Dieses darf nur im Rahmen einer persönlichen, therapeutischen Behandlung geschehen. Daher seht es mir nach, dass ich niemals Werte konkret beurteile oder mich sonst irgendwie zu speziellen Fragen, zum Beispiel rund um die konkrete Dosierung von Medikamenten und Supplementen oder zu euren ganz individuellen Geschichten, äußere. 

Hashimoto und Symptome

"Ständig übel morgens, kann das mit Hashimoto zusammenhängen?"

Im Prinzip kann das tatsächlich zusammenhängen. Meistens liegen hier Steroidhormon-Unregelmäßigkeiten zugrunde, was wiederum meist was mit dem Östogen-Haushalt zu tun hat: Wenn zum Beispiel die Östrogen-Spiegel zu hoch sind, bzw. wenn ein zu hoher Spiegel einen Gegenpol zum Progesteron bildet, dann kann dieses häufig Übelkeit auslösen. Eine andere Ursache könnte aber auch eine Hypothyreose sein. Eines der typischen Symptome einer Hypothyreose ist auch tatsächlich morgendliche Übelkeit.

Für beide Varianten, insbesondere aber wenn die Hypothyreose die Ursache ist, gilt aber in der Regel, dass es im Laufe des Tages besser mit der Übelkeit wird. Hier verhält es sich ganz ähnlich wie mit dem allmorgendlichen Gefühl des „Angeschlagenseins“, unter dem ebenfalls zahlreiche Hashimoto-Patienten leiden, auch dieses Gefühl, als sei man „vom Laster überfahren“ worden, wird in der Regel im Laufe des Tages sehr viel besser.

"Gibt es Zusammenhänge von Magenproblemen und Hashimoto?"

Tatsächlich sind Magenprobleme ganz häufig im Zusammenhang mit Hashimoto-Thyreoiditis zu nennen. Eine der häufigsten Begleitautoimmunerkrankungen ist dabei die autoimmune Pangastritis, bei der nicht ausreichend Magensäure produziert wird und die Belegzellen des Magens angegriffen werden. Gegen eine autoimmune Pangastritis kann man phytotherapeutisch mit Aloe Vera, Süßholzwurzel und Glutamin vorgehen. Hier macht besonders die kombinierte Einnahme der drei Stoffe Sinn. Entweder als Einzelpräparate, zum Beispiel als Aloe-Vera-Gel, als Glutaminkapseln und als Süßholzwurzel-Tee. Es gibt bei uns im Shop aber auch ein Produkt, welches alle drei Bestandteile in einer Kapsel kombiniert. Für denjenigen, der es sich gerne einmal ansehen möchte, ist hier der Link zum AI – Formula 1 

Außerdem kann eine Substitution von Magensäure zusätzlich sinnvoll sein. Hierzu gibt es bereits einen längeren Artikel im Blog

"Was ist ein „Shut-Down"?"

Wenn das Gehirn nicht ausreichend mit Glukose, beziehungsweise mit Energie, mit ATP versorgt wird, dann kann es sehr schnell zu einem „Shut-Down“ kommen. Dabei fährt der Körper dann alle Systeme, außer denen, die lebensnotwendig sind, wie zum Beispiel Atmung und Herz-Kreislauf-System etc., komplett runter. Schlimmstenfalls kann dieses dann sogar zu Synkopen, also zu Ohnmachtsattacken führen. Viele Menschen erleben einen „Shut-Down“ auch als das Gefühl, sich sofort hinlegen zu müssen. Sie benötigen dann sofortige Erholungsfenster und müssen sich ausruhen.

"So ein Knistern im Hals, kann das einen Schub bedeuten?"

Ja! Tatsächlich kann so ein Knistern ein Symptom bei einem Schub sein. Die Ursachen dafür können allerdings unterschiedlich sein. Eine Möglichkeit ist, dass da direkt Zellen zerfallen und man dieses dann im selben Augenblick als „Knistern“ spürt. Eine weitere Option ist, dass sich aufgrund einer schweren Entzündung, Sachen dort in der Schilddrüse oder darum herum sammeln. Viele Menschen beschreiben es dann so ein bisschen wie das Gefühl von Kolibri-Flügelschlagen, das ist ein sogenanntes Flirren der Schilddrüse – tatsächlich ist das dann ein Symptom der Entzündung. In diesem Zusammenhang empfehle ich meinen Patienten, dass es sehr nützlich ist, wenn man regelmäßig, so einmal im Monat, seine Schilddrüse abtastet (ähnlich wie man ja auch die weibliche Brust regelmäßig auf Unregelmäßigkeiten abtasten sollte).  Das erfordert bei der Schilddrüse ein bisschen Übung, aber auf diese Weise bekommt man ein Gefühl dafür, wie sich die eigene Schilddrüse anfühlt und erkennt schneller, wenn sich etwas verändert.

"Zugeschnürter Hals?"

Das kann ein so genanntes Globus-Gefühl sein. Dieses tritt in der Regel dann auf, wenn die Schilddrüse entzündet und vergrößert ist. Etwas, was bei Hashimoto ja öfter vorkommt. Häufig zeigt sich diese Entzündung und Schwellung dann aber nicht nach außen, sondern eher nach innen, in den Körper rein. In diesem Fall ist das Globus-Gefühl dann tatsächlich einfach nur als Symptom der Entzündung zu betrachten. Es kann aber auch sein, dass dieses Symptom im Zusammenhang mit einem ständigen Reflux steht. Dann liegt oft eine ständige Entzündung im Hals vor, welche durch ein Hochkommen der Magensäure bedingt wird (was eben, wie weiter oben erwähnt, häufiger bei Schilddrüsen- und Autoimmunerkrankungen auftritt).

"Ständig geschwollenen Mandeln – wie sollte das interpretiert werden?"

Häufig geschwollene Mandeln sind in der Regel ein Zeichen des lymphatischen Systems, dass da Probleme vorliegen, bzw. dass da im Entzündungsbereich etwas nicht richtig funktioniert. Meine Erfahrung ist, dass das häufig Hinweise auf eine Nebennieren-Fehlfunktion, vor allen Dingen im Stadium 2, sind. In diesem Stadium wird zu bestimmten Zeiten zu viel Cortisol ausgeschüttet, besonders im Zusammenhang mit irgendwelchen Arten von Stress für den Körper (z.B. eine stressige Lebensweise, Sport, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, …). Ich selbst kenne das tatsächlich auch. Vor etlichen Jahren – leider lange vor meinem heutigen Wissenesstand – gab es mal einen Sommer, in dem ich mich ziemlich streng „low carb“ ernährt habe. Auf meinem Speiseplan standen sehr, sehr viele Hülsenfrüchte, ab und an war aber auch was Glutenhaltiges dabei. Ich hatte tatsächlich nahezu permanent geschwollene Mandeln, permanent Halsschmerzen, hatte immer das Gefühl einer Halsentzündung. Es war wirklich furchtbar und ich habe darunter gelitten. Richtig schlimm wurde es dann aber nach dem Sport. Dann schwollen die Mandeln noch mal mehr an als sie ohne schon waren.

Heute weiß ich: Das war einfach ein Zeichen meiner hyperreagieblen Nebenniere, ausgelöst durch meine starke Unverträglichkeit von Gluten und – was in dem Sommer eben das Fatale für mich war – von Hülsenfrüchten jeglicher Art.

Bei Patienten habe ich das aber auch schon sehr oft beobachten können: Dass ein dauerhaftes Schwellen der Mandeln meist dann auftritt, wenn die Nebenniere zu großem Stress unterliegt und damit nicht mehr umgehen kann.

"Geschwollene Augen – können diese etwas mit Hashimoto zu haben?"

Ja, können sie. Geschwollene Augen können Ödeme sein, was typische Anzeichen für

Entzündungen in irgendeiner Art und Weise sind. Häufig liegen hier Nahrungsmittelunverträglichkeiten zugrunde, die die Ödeme auslösen. Im Rahmen der Hashimoto-Thyreoiditis kann es ein Anzeichen sowohl von Typ-4- oder Typ-1-Allergien, als auch sonstigen autoimmunen, also immunologischen Prozessen sein. Ebenfalls können geschwollene Augen bzw. Ödeme ein Symptom der Hypothyreose sein.

"Nachmittags immer super müde, woran kann das liegen?"

Es kann sein, dass dann zu dem Zeitpunkt akute hypothyreotische Zustände auftreten, die sich dann durch die Müdigkeit ausdrücken. Ebenfalls kann es aber auch sein, dass es aufgrund von (starken) Insulinresistenzen, zu einer Hypoglykämie vor allem im Gehirn kommt und es dann zu einer leichten Form des „Shut-Downs“ führt. Ein weiterer Auslöser dieses Shut-Downs könnte aber auch sein, dass durch die Schilddrüsenhormon-Unterversorgung und weitere immunologische Prozesse eben zu wenig Glukose im Gehirn vorliegt. Fast immer ist bei dieser Symptomatik aber der Auslöser, dass das Gehirn nicht ausreichend versorgt wird. Der Grund der Unterversorgung kann dann aber unterschiedliche Ursachen haben

"Herzrhythmusstörung bei gut eingestellter Schilddrüse und guten freien Werten im oberen Bereich. Warum?"

Das kann ich leider auch nicht sagen. Die Gründe können vielfältig sein und sollten ärztlich überwacht werden. Auf jeden Fall sollte noch einmal geschaut werden, ob es vielleicht eigenständige Ursachen dafür gibt. Falls, und ich betone wirklich das falls, es doch mit der Hashimoto-Thyreoiditis zusammenhängt, ist dieser Zusammenhang häufig:

Das Herz reagiert zum einen sehr stark auf reverses T3. Zum anderen ist das Herz aber auch als eines der wenigen Organe, die sehr sensibel für T4 sind. Das heißt, mit einem sehr hohen T4-Wert und

eventuell einem hohen reversen T3-Wert, der meistens ja nicht gemessen wird, kann es sein, dass das Herz einfach überversorgt ist mit Schilddrüsenhormonen. Dieses kann auch der Fall sein, selbst wenn der gesamte Körper vielleicht gut versorgt oder sogar noch unterversorgt ist. Im Zusammenhang mit Hashimoto ist das tatsächlich der häufigste Grund für Herzrhythmusstörungen. Weitere Gründe können zusätzliche Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel das POTS und direkte

Antikörper am Herzen oder zusätzliche Reizleitungssachen sein. Dieses sprengt nun jedoch den Rahmen.

"Was sind die Symptome des Eu-Thyroid-Sick-Syndroms?"

Im Prinzip versteht man darunter, dass im Wechseln hypothyreotische und hyperthyreotische Symptome auftreten, wobei die Hypothyreose-Symptome überwiegen.

Auf Seiten der Hyperthyreose treten aber vor allen Dingen Herz-Symptome auf: also Herzrasen, Herzrhythmusstörungen und ähnliches, weil das Herz, wie gesagt, zum Teil auch auf reverses T3 reagiert.

Woran erkenne ich das? Der TSH ist normal bis erniedrigt bei einem entweder insgesamt recht niedrigen T3, oder einem sehr, sehr hohen T3 und trotzdem auftretenden Hypothyreose-Symptomen. Letzteres ist der Fall, wenn der der Körper konsekutiv immer mehr T3 produziert, um gegen das reverse T3 gegen zu arbeiten. Ganz genau diagnostizieren kann man es aber nur, wenn man reverses T3 mitbestimmt.

"Welche Probleme könnten bei den Augen auftreten?"

Hashimoto-Thyreoiditis geht sehr häufig zusammen mit Sjörgren-Syndrom einher, bei dem es dann zu extremer Trockenheit der Augen kommen kann.

Ebenfalls kann es zu einer endokrinen Orbitopathie kommen, das heißt, dass die Augen größer werden und quasi nach außen rauskommen aufgrund einer Autoimmunreaktion gegen den Muskelapparat und den Fett-Bulbus hinter dem Auge. Dadurch werden die Augen nach vorne geschoben. Das ist der so genannte Exophthalmus und der tritt leider auch im Zusammenhang mit der Hashimoto-Thyreoiditis auf. Diagnostisch ist entscheidend, dass wenn man normal in den Spiegel blickt, also ohne die Augen auf zu reißen, sondern einfach ganz normal, dass man dann das Weiße vom Auge oben und unten sieht. Bei wem dieses festgestellt wird, der hat tendenziellen Exophthalmus – und dass ist eine starke Autoimmunreaktion gegen das Auge gegen das Gewebe hinter dem Auge. Im Prinzip kann das nur mittels einer Cortisol-Stoß-Therapie behandelt werden, mit leider nicht allzu hohen Erfolgsaussichten. Alternativ kann man nur die Autoimmunreaktion direkt angehen, um anzusetzen.

"Ödeme um die Augen, Muskelschmerzen in den Beinen... was kann das sein?“

Im Prinzip können beide Symptome, Symptome einer Unterfunktion sein. Sollte die Schilddrüse gut eingestellt sein und diese Symptome sind dennoch existent, dann würde ich eher eine autoimmune Reaktion vermuten. Und hier ist dann wieder der wichtigste, geltende Satz: Finde den eigenen, ganz individuellen Trigger heraus. Denn das ist das einzige, was man hier wirklich effektiv machen kann. Ergänzend kann dann noch phytotherapeutisch gearbeitet werden, um den gesunden Teil des Autoimmunsystems zu unterstützen. Hier ist aber ganz wichtig, dass man weiß, welches der beiden Teile des Autoimmunsystems aus den Fugen geraten ist – das angeborene oder das erworbene Immunsystem – andernfalls verstärkt man nämlich den Teil, der Beide Teile des Immunsystems können mit verschiedenen Phytotherapeutika verstärkt werden.  Diese Phytotherapeutika nennt man dann Immunmodulatoren. Hier gibt es dann zwei Vorgehensweisen: entweder „blindes Ausprobieren“ oder mittels unterstützender Blutdiagnostik. Die Mehrheit (etwa 80%) aller Hashimoto-Patienten verfügt übrigens über eine TH-1-Dominanz. Aus diesem Grund sind auch die meisten Informationen und Modulatoren, die man in diesem Zusammenhang dazu findet, für eine TH-1-Dominanz geeignet, so zum Beispiel: Resveratol, Kurkuma, Weihrauch, Grapefruit-Samenextrakt, Grüntee-Extrakt. Diese Immunmodulatoren können einzeln oder auch in Kombination genommen werden und dann kann man austesten, ob es an den Symptomen etwas verbessert.

Ein entsprechendes Vorgehen mit passenden Immunmodulatoren bietet sich natürlich auch bei einer TH-2-Dominanz an.

Wichtig ist aber, dass vorher möglichst alle eigenen Trigger gefunden und eliminiert wurden – andernfalls wird ein Versuch mit den Immunmodulatoren leider keinen Erfolg bringen können, da das Immunsystem durch den oder die Trigger immer wieder angefacht wird. 

"Ist es normal mit einer Hashimoto-Thyreoiditis tierisch an Gewicht zuzunehmen?"

Also, grundsätzlich sorgt eine Hashimoto-Thyreoiditis nicht dafür, dass man an Gewicht zunimmt. Trotzdem passiert es sehr, sehr vielen Patienten. Nimmt man zu, ohne dass man etwas an seiner Ernährung und sonstigen Aspekten wie Sport etc. geändert hat, dann stimmt in der Regel etwas mit der Einstellung nicht. Eine Gewichtszunahme ist dann definitiv ein Anzeichen dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist, beziehungsweise vielleicht ist die chronische Entzündung stark aktiv oder was auch immer. Auf jeden Fall ist es nichts, was man einfach so hinnehmen sollte als „das ist halt nun mal so!“

"Anfälle ähnlich einer Epilepsie – was kann das sein?"

Generell kann das sehr, sehr viele Ursachen haben. Natürlich auch welche, die nicht mit Hashimoto zusammenhängen. Wenn wir aber im Thema bleiben und davon ausgehen, dass es etwas miteinander zu tu hat, dann könnte ein möglicher Auslöser in dem liegen, was ich als „Shut-Down“ erklärt habe. Also wenn das Gehirn zwischendurch deutlich mit Energie unterversorgt ist, was im Rahmen der Hashimoto-Thyreoiditis sein kann, dann kann es zu synkopenartigen Anfällen führen und zum Teil auch zu Muskelkonvulsionen und sowas. Die Fragestellung ist aber zu unspezifisch als dass ich nun wirklich genau etwas dazu sagen könnte.

"Zittrig und leichter Schwindel, was kann das sein?"

Es kann natürlich eine Überdosierung sein, genauso gut ist aber auch eine autoimmune Reaktion möglich. Im Zusammenhang mit Hashimoto ist das relativ wahrscheinlich.

Hashimoto und der Epstein-Barr-Virus (EBV)

"Was ist EBV?"

EBV ist der Epstein-Barr-Virus. Er wird auch bezeichnet als „Mononukleose“ oder – und darunter kennen es die meisten Deutschen – als „Pfeiffersches Drüsenfieber“. Der Auslöser ist der Epstein-Barr-Virus.

Der Epstein-Barr-Virus setzt sich gerne in die Zellen der Schilddrüse, dann kommt es zur „viralen mimikry“: der Körper erkennt den eingedrungen Virus trotzdem und greift als Konsequenz die nun viral veränderten Zellen der Schilddrüse an. Dadurch wird EBV als eine der Ursachen der Hashimoto-Thyreoiditis gehandelt.

"An wen wendet man sich am besten beim Verdacht auf EBV, also einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus?"

Am besten sucht man sich hier einen Arzt, der weitergehende immunologischen Diagnostiken anbietet. Empfehlen würde ich dafür immer einen LTT, denn die Durchseuchung der deutschen Bevölkerung mit EBV, ich kann es gar nicht oft genug sagen, liegt zwischen 89 und 95 Prozent. Das heißt, fast alle von uns tragen den EB-Virus in sich, bei den wenigsten ist er aber symptomatisch.

Das ist tatsächlich ein großer Unterschied zu den USA. Da EBV aufgrund amerikanischer Veröffentlichungen aber gerade so stark im Gerede ist, möchte ich noch einmal ganz ausdrücklich sagen: Gerade zwischen der europäischen und besonders auch der deutschen Bevölkerung und den Amerikanern gibt es hinsichtlich der Herpesviren einen beträchtlichen Unterschied. Glaubt daher bitte nicht jeden Kram, den ihr in irgendeinem amerikanischen Buch lest und schon gar nicht, wenn es von einer göttlichen Instanz eingegeben wurde… Es sollte immer Wissenschaft mit fundierten Studien dahinterstehen. Für die klinische Praxis in Deutschland empfehle ich, dass EBV nicht nur auf IgG und IgM getestet wird – denn das fällt bei fast allen positiv aus. Hier sollte immer geschaut werden, ob die Lymphozyten auf den EBV reagieren und wenn ja, wie stark ist diese Reaktion – und das geht nur mittels eines LTTs. Leider muss diese Untersuchung selbst getragen werden, auch die privaten Versicherungen übernehmen die Kosten dafür nicht immer.

Hashimoto und andere Erkrankungen

"Zöliakie und Hashimoto-Thyreoiditis – was gibt es hier Wichtiges?“

Also, zuerst einmal: um die Zöliakie bei einem Erwachsenen sicher zu diagnostizieren, ist der sogenannte Goldstandard die Biopsie. Ich selbst rate aber den wenigsten Menschen dazu, tatsächlich eine solche Untersuchung durchzuführen. Es gibt auch andere Möglichkeiten der Diagnose, die heute eine sehr gute Sensitivität haben und dabei weniger aufwändig und inversiv sind. Eine gute Möglichkeit ist die Testung auf entsprechende Antikörper – entweder im Blut oder im Stuhl. Ich rate dabei meist zur einer Bestimmung aus dem Stuhl, da diese direkt am „Ort des Geschehens“ ansetzt. Außerdem ist das Testverfahren nicht allzu teuer und es kann einfach von Zuhause aus gemacht werden.

Dabei gilt: Liegen Antikörper vor, so ist das eigentlich eine gesicherte Diagnose – aber es ist eben nicht die Goldstandard-gesicherte-Diagnose. Daher würde diese Diagnose vor der Kasse nicht als gesicherte Zöliakie gelten. Hier gilt es dann individuell abzuwägen, was wann sinnvoll ist: Ist es nötig, dass die Kasse diese Diagnose anerkennt, weil eventuell weitere Maßnahmen oder Kosten geltend gemacht werden müssen? Dann führt leider kein Weg an einer Biopsie vorbei. Dabei muss beachtet werden, dass neben dem Eingriff als solchem, auch eine mindestens dreimonatige Kontamination mit Gluten erfolgt sein muss.

Ich selbst verfüge übrigens ebenfalls über keine „gesicherte“ Diagnose der Zöliakie. Bei mir wurden „nur“ massiv Antikörper im Stuhl festgestellt. Dazu kommen meine eigenen Beobachtungen und Empfindungen: Seit ich mich absolut glutenfrei ernähre, geht es mir um ein Vielfaches besser. Aus diesen Gründen verzichte ich auch weiterhin auf eine Biopsie, auch weil ich niemals bereit wäre, mich der dreimonatigen Kontamination auszusetzen, nur um diese Diagnose auf dem Papier zu haben. Aber natürlich muss das am Ende jeder für sich selbst entscheiden.

"Gibt es einen Zusammenhang zwischen Hashimoto und Lip-/Lymphödem?"

Das Lip- und Lymphödem wird auch als eine eigenständige Autoimmunerkrankung gehandelt, wahrscheinlich handelt es hier dann um eine Erkrankungsstörung im Bereich der Kollagenosen, also am Bindegewebe, was zerstört wird. So richtig klar und endgültig erforscht, ist das aber noch nicht.

Zum Teil dauert es viele, viele Jahre bis eine Autoimmunerkrankung wirklich gefunden wird und als Autoimmunerkrankung sich implementiert. Und für bestimmte Erkrankungen wie zum Beispiel Vitiligo, Endometriose, Lip-/Lymphödem könnte es wahrscheinlich so sein, dass es Zusammenhänge zu Hashimoto gibt – wir wissen es aber noch nicht genau. Daher muss ich es mit der offiziellen Meinung halten: Es lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt leider nur feststellen, dass das Lip- und Lymphödem so ähnlich wie zum Beispiel bestimmte Erkrankungen an den Augen oder wie eben auch die Zöliakie und die autoimmune Pangastritis vermehrt zusammen mit der Hashimoto-Thyreoiditis auftritt, man geht aber erst einmal davon aus, dass es aber nicht direkt ursächlich miteinander verbunden ist.

"Ich habe Fibromyalgie mit Depressionen. Es hat sich herausgestellt, dass sich meine Schilddrüse zersetzt. Meine Ärztin macht nichts!"

Genaugenommen ist das natürlich keine Frage, aber ich beantworte dieses trotzdem mal. Grundsätzlich sieht die Ärztin keinen Handlungsbedarf, weil sie der Meinung ist, dass es einfach nicht zu ändern ist. Meine Interpretation des ganzen wäre nun aber, dass da wahrscheinlich eine Hashimoto-Thyreoiditis zugrunde liegt. Diese kann häufig, quasi als Nebensymptome der Autoimmunreaktion Depressionen und Fibromyalgie mit auslösen, weil die Antikörper eben nicht nur die Schilddrüse, sondern auch Teile des Kleinhirns und des Großhirns angreifen können sowie eben oft Sehnen- und Muskelansätze, was dann Fibromyalgie auslöst.

„Dagegen kann man nichts tun“, ist nicht dann aber korrekt. Denn man kann sehr wohl versuchen, das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen, in dem man die einzelnen Trigger ermittelt. Hier kann ich nur jedem, der mehr wissen möchte, meinen Blogbeitrag „Hashimoto und Behandlung“ ans Herz legen oder das (kostenpflichtige) Wissenspaket zum Themen-Monat „Hashimoto“. Besonders in dem dort enthaltenden, vertiefenden Webinar zum Thema „Behandlung“ gehe ich sehr stark darauf ein, was jeder selbst tun kann, um den autoimmunen Prozess zu stoppen. Es findet leider allgemein häufig nur eine Konzentration auf diese Schilddrüsenhormon-Geschichten statt – und das ist natürlich auch eine wichtige und nicht zu vernachlässigende Komponente – aber das ist auch etwas, was jeder nur mit einem guten und validen Therapeuten angehen kann. An den autoimmunen Prozessen aber kann jeder auch sehr viel alleine daran arbeiten, denn hier dreht sich ganz viel um Ernährung und Lifestyle-Interventions, um bestimmte Supplements und phytotherapeutische Maßnahmen. Meiner Meinung nach wird dieser Bereich viel zu häufig vernachlässigt und das, wo er eigentlich fast einen größeren Anteil ausmachen sollte als die Sache mit den Schilddrüsenhormonen. Wie gesagt: natürlich darf die hormonelle Seite der Schilddrüse nicht missachtet noch vernachlässigt werden. Und an der Medikation und der Einstellung der Schilddrüsen-Werte sollte auch niemand alleine daran herumbasteln, sondern nach Möglichkeit nur mit einem Therapeuten unter entsprechender Diagnostik.

Hashimoto, die Schilddrüse und Schilddrüsenwerte

"Welcher Arzt untersucht die Schilddrüse?"

Also im Prinzip kann das wirklich der Hausarzt machen. Die Frage ist halt nur, ob er damit auch etwas anfangen kann.

Bei den Fachärzten sind es immer zuerst die Endokrinologen, zu denen die Menschen gehen, wenn sie etwas an der Schilddrüse haben. Dazu muss man allerdings sagen, dass die meisten Endokrinologen auf Diabetes spezialisiert sind und eher weniger auf die Schilddrüse.

Natürlich gibt es auch echte Schilddrüsen-Spezialisten, aber man muss dazu leider sagen, dass es bei denen so ähnlich ist wie bei mir: die meisten davon sind privatärztlich tätig.

Warum ist das so? Weil die ganzen Maßnahmen, die man in diesem Themenfeld dann machen kann, sowieso nicht von der Kasse bezahlt werden. Außerdem hat es was mit abrechnungstechnischen und bürokratischen Gründen zu tun: Um zweigleisig zu fahren (also einen Teil auf Kasse zu machen und den anderen Teil privatärztlich abzurechnen), bräuchte man zwei Räume und man darf nicht am gleichen Tag beides machen etc. Das ist dann schnell alles so kompliziert, dass es für die Ärzte überhaupt keinen Sinn mehr macht, noch irgendwas Kassenärztliches zu tun.

"Was sind denn Konversionsstörungen?“

Hier ist es ganz wichtig, sich erst einmal anzusehen, wie es denn bei einem Gesunden aussieht: Normalerweise befinden sich fT3 und fT4 dann beide in etwa um und bei 50 Prozent und der TSH um 1. Das gilt daher landläufig als das, was eigentlich normal ist und was daher auch in der Regel von den Ärzten angestrebt wird. Nun ist aber so, dass wer an einer Hashimoto-Thyreoiditis erkrankt ist, der ist nun persé schon einfach nicht gesund.  Häufig geht diese Erkrankung auch mit einer schlechten Ansprechbarkeit der Zellen auf T3 einher, sprich: theoretisch wäre genug T3 da, aber die Zellen reagieren nicht gut genug darauf. Zur Verbesserung gibt es zwei Ansatzpunkte: entweder man verbessert die Ansprechbarkeit der Zelle und / oder man erhöht die Menge an T3. Aus diesem Grund fühlen sich tatsächlich viele Hashimoto-Patienten erst mit einem höheren T3-Spiegel wohl, häufig so um 75 %. Natürlich entspricht das dann nicht den Werten von Gesunden. Bei Gesunden wirkt das T3 an der Zelle aber in der Regel auch besser…

Was bedeutet nun „Konversionsstörung“?

T4 ist die Speicher- und Ausgangssubstanz, die dann durch das Wegnehmen von einzelnen Jod-Atomen umgewandelt wird. Erst in T3 und dann in T2. Diese Prozesse übrigens finden nur zu einem sehr kleinen Anteil von zwei bis drei Prozent in der Schilddrüse selber statt. Der größte Anteil dieser Umwandlung findet tatsächlich in der Leber statt, nämlich zu etwa 60 Prozent. Einen weiteren recht großen Anteil an diesem Geschehen hat mit etwa 20 Prozent noch der Darm. Die Umwandlung hier hängt stark mit dem Mikrobiom zusammen. Und nun kommt die Krux: Hashimoto geht häufig einher mit Störungen des Magen-Darm-Traktes und des Mikrobioms und / oder mit Entgiftungsstörung und Fehlfunktionen bei den einzelnen hormonellen Umbauprozessen (Methylierungsstörung) in der Leber. Das heißt also, dass wenn – wie eben bei Hashimoto-Patienten häufig – Magen-Darm oder die Leber (oder schlimmstenfalls sogar beide Organe) diese genannten Störungen aufweisen, dann können diese Umwandlungsprozesse im Rahmen von bis zu 80 % nicht richtig stattfinden – und natürlich hat das dann wieder weitere Auswirkungen auf den Körper und das Befinden.

Wer nun gerechnet hat, merkt, dass noch ein paar Prozentpunkte fehlen: die restlichen paar Prozent der Umwandlung, finden im peripheren Gewebe statt, im Erfolgsorgan. Auch können Störungen vorliegen, was dann schnell zu einem Unwohlsein und meistens einer gefühlten Kraftlosigkeit führt, da die akute Veränderung im Gewebe selbst – also da, wo es gerade gebraucht wird, zum Beispiel im Muskel – dann auch nicht richtig und nicht gut funktioniert.

Gerade der letzte Aspekt ist der Grund dafür, warum man sich mit einem zu niedrigen T4-Spiegel einfach nicht wohlfühlt und mit einer Unterfunktion (oder Hashimoto) oftmals müde und schlapp ist.

Wie genau das Verhältnis von fT3 zu fT4 aber nun aussehen soll, dass ist tatsächlich sehr individuell. Ich selbst zum Beispiel bin vom Typ eher ein sehr hochenergetischer Typ und verfüge tendenziell immer über ein bisschen zu viel als zu wenig Energie – zumindest wenn alles halbwegs in Ordnung ist. Daher fühle ich mich nicht wohl, wenn ich mit dem T3-Spiegel zu hoch eingestellt bin. Ich werde dann leider sehr schnell hyperaktiv, unruhig und sehr manisch, also sehr wuschig. Ich kann mich dann nicht konzentrieren und bin ich total hibbelig. Das ist aber wirklich Typsache. Ich habe auch Patienten, die so um 100 Prozent eingestellt sein müssen, damit sich bei ihnen Wohlbefinden einstellt. Aus diesem Grund rate ich immer ausdrücklich dazu, dass eine gute Einstellung auf Schilddrüsen-Medikamente immer nur mit einem erfahrenen Therapeuten stattfinden sollte. Und hier sollte dann die Bestimmung der Werte immer im Kontext mit dem Befinden abgeglichen werden – etwas was leider viele Schulmediziner und Hausärzte nur allzu oft außer Acht lassen.

"Natürliche Schilddrüsenhormone versus L-Thyroxin".

Das ist eine gute Anschlussfrage. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen beiden Medikamenten. Zunächst einmal spielt genau das, was ich eben erklärt habe, eine entscheidende Rolle, welches der Medikamente für einen Patienten angebracht ist. Wie bereits erwähnt, haben eben die meisten Menschen mit Autoimmunerkrankungen Schwierigkeiten mit der Konversion in der Leber, im Darm und zum Teil auch im peripheren Gewebe unter Ansprechbarkeit direkt an der Zelle.

Das heißt, es kann sein, dass sie eben unter L-Thyroxin kein ausreichendes Wohlbefinden erreichen und dann kann Schilddrüsenextrakt eine sehr, sehr gute Alternative darstellen. Nach Studienlage ist es übrigens so, dass etwa 70 Prozent aller Hashimoto-Patienten mit L-Thyroxin eine Einstellung erreichen, mit der sie sich wohlfühlen. Und das ist auch super so. Jedem, der zu dieser Gruppe an Patienten gehört, dem rate ich auch dazu, dann bei der Medikation zu bleiben. Ein teurer Wechsel auf ein natürliches Schilddrüsenhormon ist dann einfach nicht nötig – das Geld kann man dann getrost für andere Dinge ausgeben. Trotzdem bleiben gar nicht so wenig Menschen übrig, nämlich etwa 30 Prozent, bei denen sich eben kein Wohlbefinden einstellt. Und für diese kann ein Wechsel dann sehr wohl notwendig sein und zu großen Erfolgen in Krankheitsbild und Befinden führen.

Diese 30 Prozent der Patienten sind übrigens dann auch die, die sich vorrangig in Selbsthilfegruppe im Internet finden oder die eben viel online recherchieren. Denn klar, wem es mit seiner Erkrankung gut geht und wer (unter L-Tyhroxin, der klassischen Behandlung) keine Beschwerden hat, der verbringt in der Regel auch nicht so viel Zeit mit Suchen und Recherchieren.

"Wenn die Schilddrüsen-Werte so stark abfallen, was kann der Grund sein?"

Im ersten Schritt würde ich immer schauen, ob sich was an der Verdauung geändert hat, also nimmt man es einfach irgendwie schlechter auf? Eine Variationsmöglichkeit wäre eine sublinguale Einnahme: also zerkauen und dann unter der Zunge zergehen lassen und gucken, ob die Werte sich da verbessern.

Das Wahrscheinlichste ist tatsächlich meistens, dass sich deutlich irgendwas im Magen verändert hat, und dass deshalb eine sehr viel schlechtere oder sogar keine Aufnahme mehr erfolgt. In diesen Fällen bringt eine Dosis-Erhöhung dann auch nicht gewünschten Effekt.

Ein weiterer Grund können Mineralstoff-Mängel sein (meist ebenfalls durch eine schlechtere Aufnahme im Magen-Darm-Bereich) begründet. Die häufigsten „Verdächtigen“ sind hier Eisenmangel, B12-Mangel und Vitamin-D-Mangel. Das sind die drei Sachen, die ich als erstes testen lassen würde. Waren deine Werte über den Sommer super und sacken sie dann ab, dann ist ein Vitamin-D-Mangel am wahrscheinlichsten, einfach, weil im Herbst und im Winter die meisten Menschen aufgrund der mangelnden Sonne einen Mangel entwickeln.

"Umzug in ein anderes Land und dann total schlechte Werte, woran kann das liegen?"

Die Ursachen können sehr vielfältig sein. Sehr häufig lassen sich aber Belastungen mit Giftstoffen als Auslöser identifizieren. Hier kommt es stark auf Land und Region an.

 

Schilddrüse und Nebenniere

"Haben die Nebennieren und die Schilddrüse miteinander zu tun?"

Sehr gute Frage! Und ja, die beiden Organe haben extrem, erheblich miteinander zu tun! Sie sind

beide Stoffwechselgeber. Man kann sich das so vorstellen, dass die Schilddrüse der Fein- und die Nebenniere der Grobmodulator ist.

Die Schilddrüse ist wie eine Primaballerina, so exakt, fein und genau kann sie den Stoffwechsel bestimmen. Die Nebenniere dagegen ist sehr grob, sie kann nur „ganz“ oder „gar nicht“ einstellen. Das Problem ist nun, dass wenn die Schilddrüse nicht mehr sauber funktioniert, dann muss ja irgendwer anders diese Aufgaben erledigen – und dann übernimmt die Nebenniere. So fühlt man sich dann aber auch, dann ist man immer entweder „ganz“ oder „gar nicht“.

Die Nebenniere belastet das massiv, wenn sie die Funktion übernehmen soll, für die eigentlich die Schilddrüse verantwortlich ist. Man kann sich das so vorstellen wie im Job, wenn plötzlich die Kollegin ausfällt. Schneller als man gucken kann, macht man dann den Job von beiden. Eine Weile geht das auch ziemlich gut, irgendwann aber nicht mehr. Und so kann man sich das auch innerhalb des Körpers vorstellen. Und je nachdem wie stabil jemand ist, desto länger oder kürzer ist der Zeitraum, in dem dieser Doppelbelastung Stand gehalten werden kann. Wer super fit ist, der schafft es vielleicht ein halbes oder dreiviertel Jahr, den Job für zwei zu machen. Wem es aber vorher ohnehin schon nicht besonders gut ging (aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel, weil der Chef immer gemein ist, die Kollegen mobben, weil man Zuhause drei kräftezehrende Kinder hat etc.), der schafft es dann vielleicht nur zwei oder drei Wochen, bevor er unter der Doppelbelastung zusammenbricht.

Und genauso ist es auch mit der Nebenniere: Je nachdem, wie viel Stress die Nebenniere schon vorher hatte – und die genannten Beispiele spielen auch eine erhebliche Rolle für die Nebenniere – kann es eben sein, dass die Nebenniere sehr viel früher sagt: „Ihr könnt mich alle mal!“ Oder dass sie das ziemlich lange durchhält.

In der Regel gibt die Nebenniere aber nicht von heute auf morgen komplett auf. Meist folgt erst eine Phase, in der alles noch ganz gut geht, dann wird es aber immer schwieriger für die Nebenniere und es schleichen sich zunehmend Fehler ein: Die Nebenniere macht vielleicht ihre Gesamtarbeit noch ziemlich gut und schüttet die Hormone noch alle entsprechend gut aus, aber sie macht zunehmend Fehler, bevor sie dann irgendwann nicht mehr kann. Anhand der Menge und der Schwere der Fehler kann man schauen, in welchem Stadium der Nebennierenfehlfunktion man sich befindet. Das „Nicht-mehr-Können“ ist tatsächlich dann das allerletzte Stadium. Zur Nebennierenfehlfunktion gibt es auch einen relativ ausführlichen Blogbeitrag

Außerdem kann ich schon einmal verraten, dass wir in Kürze einen Themen-Monat zur Nebenniere machen werden.

Hashimoto und Medikamente / Supplemente / Mikronährstoffe

„Ist es entscheidend, bei einem Hersteller eines Schilddrüsenmedikaments zu bleiben?“

Ja. Die Aufnahme der verschiedenen Präparate ist aufgrund der verschiedenen Beistoffe unterschiedlich. Wer also ständig den Hersteller wechselt, der hat dann mal eine bessere, mal eine schlechtere Aufnahme der Hormone, was man in der Regel dann auch in den Werten sehen kann und immer wieder Änderungen der Medikation nach sich ziehen müsste. Es geht dabei wirklich nicht darum, die einzelnen Hersteller zu bewerten in „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, dass beim Patienten eine stabile Einstellung gelingen kann, das sollte das Ziel sein.

"Wenn man keine Laktose verträgt, darf man trotzdem Schilddrüsenmedikamente mit Laktose einnehmen?"

Die Antwort ist nicht ganz einfach. Grundsätzlich würde ich immer dazu raten, diese Medikamente dann lieber zu meiden. Allerdings sind Laktose- und Fruktoseintoleranzen ja keine Sensitivitäten, die auf immunologischer Ebene geschehen, sondern den Betreffenden fehlen die entsprechenden Enzyme im Darm, um Laktose und / oder Fruktose zu spalten. Dadurch kommt es häufig zu Blähungen und zu einer erhöhten Osmonarität im Darm, so dass Wasser in den Darm einfließt, was dann wiederum Durchfälle verursacht. Die Blähungen werden durch einen erhöhten Zuckergehalt im Dickdarm ausgelöst, da die Dickdarm-Bakterien nun die Arbeit der Verstoffwechselung übernehmen. Beides, also Blähungen und Durchfall, kann aber zu erhöhten Dysbiosen führen. Auch wenn diese Prozesse also nichts auf immunologischer Ebene ablaufen und daher kein möglicher Trigger sind, rate ich – im Sinne eines möglichst ohne Stress und gut funktionierenden Körpers – dazu, lieber auf solche Medikamente zu verzichten. Man muss aber auch sagen, dass, wenn es sich nicht vermeiden lässt, die Folgen zwar unangenehm aber man sie in Kauf nehmen kann, da weder die Hashimoto-Thyreoiditis noch andere autoimmune Prozesse des Körpers befeuert werden.

"Euthyrax ändert die Rezeptur. Was ist zu erwarten?"

Es ist leider so, dass jede Rezepturänderung mit Veränderungen in den Werten einhergehen kann. Dieses kann allerdings niemand vorhersagen, sondern man muss einfach abwarten Ich empfehle aber immer, dass spätestens nach sechs Wochen, nachdem man die neue Charge nimmt, die Werte überprüfen zu lassen. Außerdem zählt natürlich auch immer das eigene Befinden, also die Frage: Wie geht es mir damit? In manchen Fällen geht es völlig glimpflich ab und man merkt gar keinen Unterschied und auch die Werte verändern sich nicht. Manchmal ist aber auch das Gegenteil der Fall, so dass eine Dosisänderung und manches Mal sogar ein Präparatwechsel notwendig sein kann

"Kommen die Wassereinlagerungen durch die Tabletten?"

Nein, die Wassereinlagerungen werden in erster Linie durch hormonelle Dysbalancen bedingt. Eine Ursache kann in der Hypothyreose liegen, wenn nicht ausreichend Hormone im Körper vorhanden sind. Hier spielt eine ganz große Rolle das T2. Das heißt, es kann zu Wassereinlagerungen kommen, wenn nicht ausreichend T2 vorhanden ist. Eine Schwierigkeit in der konventionellen Behandlung mit reinen T4-Präparaten wie L-Thyroxin liegt darin, dass sogenannte Konversionsstörungen häufig nicht beachtet werden. Das heißt, dass bei einem Patienten trotz eines optimalen TSHs und eines guten T4-Spiegels Probleme dieser Art auftreten können – nämlich dann, wenn die Umwandlung (Konversion) aus T4 in Richtung des T2 nicht richtig funktioniert. In diesen Fällen kann eine zusätzliche Gabe von T3 (Thybon) hilfreich sein. L-Thyroxin selbst aber verursacht üblicherweise keine Wassereinlagerungen.

"Welche Menge an aktivem Vitamin B6 empfiehlst du?"

Also, ich arbeite in der Regel mit einer (Start-)Dosierung von 25 mg und schaue dann, wie viel der- oder diejenige gut verträgt. Wenn jemand einen nahgewiesenen Mangel hat und die Einnahme gut verträgt, dann erhöhe ich manchmal auch auf 50 mg. Aber, und das ist ganz wichtig, dieses entscheidet sich immer von Fall zu Fall und auch nur mittels entsprechender Diagnostik (Bestimmung von aktivem B6 in der Zelle). Ich bin überhaupt kein Freund davon, dass die Menschen einfach irgendwas in irgendwelchen Dosierungen einnehmen, denn man kann damit auch sehr viel kaputt machen.

"Jod?"

Jod ist ein sehr umfassendes und kontroverses Thema, was bei uns bereits auf der Liste für einen eigenständigen Themen-Monat steht. Ich spreche im März auf dem Jod-Kongress, deswegen muss ich sowieso relativ zu Jod vorbereiten. Ich verspreche, dass ich mich danach auch im Rahmen eines ganzen oder zumindest eines halben Monats auch auf Facebook und im Blog mit dem Thema befassen werden.  

"Wie beeinflussen Heparin, Magenschoner und Schmerzmittel die Werte?"

Das ist wirklich mal eine gute Frage. Also, Heparin beeinflusst die Werte tatsächlich relativ wenig, Marcumar dagegen extrem stark. Marcumar wird in ganz großer Weise über die Leber verstoffwechselt. Der Wirkstoff in Marcumar heißt Curmarin, im Osten wird es auch als Falithrom

bezeichnet und ich weiß gerade nicht, wie die modernen dazu passenden Generika nun alle heißen, aber es ist halt der schluckbare Blutverdünner, der sich auf den INR und den Quick auswirkt.

Durch die Verstoffwechselung in der Leber führt es in der Regel dazu, dass erhebliche Konversionsstörungen auftreten: T4 wird fast gar nicht mehr, bzw. nur noch extrem schlecht in T3 umgewandelt. Und dieses lässt sich dann natürlich auch im Blut messen.

Die sogenannten „Magenschoner“, also die PPI (Protonen-Pumpen-Inhibitoren) führen zu einer ganz stark verminderten Aufnahme fast aller Mikronährstoffen, da sie durch die Magensäure nicht mehr aus den Phytinsäuren, an die sie gebunden sind, ausgespalten werden können. Niedrige Mineralstoff-Spiegel können dann wiederum zum einen zu einer schlechten Ansprechbarkeit der Zelle auf die Schilddrüsenhormone führen, zum anderen werden auch die Schilddrüsenhormone deutlich schlechter aus der Nahrung aufgenommen. Aus diesem Grund sollten Protonen-Pumpen-Inhibitoren (PPI) nie dauerhaft eingenommen werden. Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, den lege ich meinen Blogbeitrag zum Thema Autoimmunerkrankung und Magensäure ans Herz.

 

Hashimoto und Labordiagnostik

„Du empfiehlst häufig unterschiedliche Bluttest. Wo kann ich die machen lassen?“

Die ganzen Bluttests kann im Prinzip jeder Arzt veranlassen. Voraussetzung ist natürlich, dass er mit einem Labor zusammenarbeitet, welches die Bestimmung der entsprechenden Werte eben auch anbietet. Unter Umständen kann es also Sinn machen, für spezielle Untersuchungen wie Antikörper-Tests für Sjörgren oder für autoimmune Pangastritis, ein anderes Labor zu nehmen als das Standard-Labor deines Arztes. Hier sollte dann aber natürlich eine entsprechende Absprache mit dem Arzt erfolgen. Ein Hinweis dazu aber noch: Oftmals ist es leider auch eine Frage der Abrechnung, ob bestimmte Untersuchungen in Auftrag gegeben werden können und viele Hausärzte kommen da einfach schnell an ihre Grenzen.

Wer nun was im Einzelnen testet, das kann ich euch nicht sagen, das hängt vom jeweiligen Rheumazentrum, vom Hausarzt, vom Facharzt etc. ab. Hier hilft wirklich nur ein direktes Nachfragen: „Machen Sie diesen Test?

"Welche Schilddrüsenwerte kann der Arzt nehmen?"

Der Arzt kann die Bestimmung folgender Werte in Auftrag geben: TSH, fT3, fT4, reverses T3 und Thyreoglobulin, das Transportprotein für die Schilddrüsenhormone. Zusätzlich können auch Gesamt-T3 und Gesamt-T4 bestimmt werden. Die beiden letzteren veranlasse ich jedoch nie, da ich sie nicht für so sinnvoll halte und das Geld dann lieber sparen, bzw. dem Patienten für sinnvollere Diagnostik anraten möchte.

Was machen die meisten Ärzte? Die lassen nur den TSH messen.

Was steht einem zu? Wenn man bereits Schilddrüsen-Patient ist oder eine erhöhte Gefährdung aufgrund familiärer Vorbelastung geltend machen kann, dann steht ein einmal im Quartal, also alle 12 Wochen, die Bestimmung von TSH, fT3 und fT4 zu. Sonst leider nichts. Alle anderen Werte sind in der Regel keine Kassenwerte. Wer nicht an der Schilddrüse erkrankt ist und auch keine familiäre Vorbelastung angibt, sondern nur prophylaktisch die Schilddrüse checken lassen möchte, dem steht tatsächlich nur die Bestimmung des TSH auf Kasse zu.

"Welche Untersuchungen an Vitamin D stehen einem von der Krankenkasse zu?"

In der Regel gar keine. Manchmal kann man aber Glück haben und man findet einen Arzt, der dieses macht. Besonders im Winter ist eine Untersuchung des Vitamin-D-Spiegels auch sehr sinnvoll und wird dann manchmal von den Kassen getragen. Aber an sich ist es aber keine Standard-Leistung.

"Es gibt diverse Labortests und diagnostische Verfahren. Wie sicher sind die denn?"

Also eine IgG-Testung ist tatsächlich sehr unsicher. Eine solche Testung zeigt halt ganz viel das an, was einfach irgendwie in den Körper gelangt (zum Beispiel auch durch ein leaky gut) und auf was der Körper dann mit einer Antikörperbildung reagiert. Alles, was man damit erkennen kann, ist, ob oder ob keine immunologische Reaktionen eine Rolle spielen. Für die differenzierte Bestimmung einzelner Lebensmittel, da ist dieses Testverfahren extrem unzuverlässig und meiner Meinung nach eher nicht empfehlenswert. Der LTT dagegen hat eine sehr, sehr gute Sensitivität. Das heißt, wenn hier etwas positiv getestet wird, dann ist dem auch wirklich so. Die Spezifität ist ebenfalls deutlich besser als beim IgG, liegt aber trotz allem „nur“ bei ca. 85 Prozent oder so und das hat zur Folge, dass ca. 15 Prozent aller Nahrungsmittelallergien nicht erkannt werden. Aus diesem Grund würde ich immer eine Eliminationsdiät empfehlen, auch wenn man einen LTT gemacht hat.

"Glukose-Test wegen Blutzuckerschwankungen?"

Glukose-Tests haben eine gute Spezifität, aber eine relativ schlechte Sensitivität. Das heißt, dass der tatsächliche Glukose-Wert, den man peripher ermittelt, zum Beispiel mit so einem Piksgerät oder so, relativ große Abweichungen hat.

Hashimoto und Ernährung / Unverträglichkeiten

"Kältegefühl immer nach dem Essen, woran kann das liegen?"

Meistens ist es dann tatsächlich so, dass der Körper über zu wenig Energie nach dem Essen verfügt. Der Normal wäre eben auch, dass man sich nach einer Mahlzeit wärmer fühlen sollte, weil dem Körper Energie zur Verfügung gestellt wird. Ein vermehrtes Gefühl von Kälte ist immer ein Anzeichen dafür, dass trotz Nahrungsaufnahme weniger Energie da ist als vorher. Oftmals ist das ein Zeichen für eine Unverträglichkeit. Es kann aber auch einfach in einer schlechten Verdauung begründet sein, da dann das ganze Blut in den Magen-Darm-Trakt fließt und dann dadurch weniger Energie zur Verfügung steht. Meiner Erfahrung nach liegt es aber viel häufiger an bisher unerkannten Unverträglichkeiten.

"Was sagst du zu Intervall-Fasten?"

Ich halte da tatsächlich sehr, sehr viel von und ziehe das mittlerweile selbst schon seit bald einem Jahr durch. Ich bin super happy damit und es geht mir damit viel, viel besser. Aber, und das ist ganz wichtig, das ist nicht für jeden etwas. Grundsätzlich muss man dafür recht stabil sein, um das hinzubekommen. Außerdem muss man immer berücksichtigen, dass jede Art von Fasten eine zusätzliche Belastung für die Nebenniere ist. Daher rate ich, wenn die Nebenniere nicht okay ist, vom Fasten eher ab, bzw. wenn man es doch macht, dann sollte man sich und seinen Körper sehr langsam daran gewöhnen.

"Sollte man Soja meiden?"

Soja ist eigentlich ein umfassendes Thema. Daher kann ich in der Kürze nun nur sagen: Ja, man sollte Soja meiden, leider ist er tatsächlich aber fast überall drin.

„Was muss ich in Bezug auf Intoleranzen, speziell die Histamin-Intoleranz wissen und beachten?“

Histamin ist ein sogenanntes körpereigenes Amin. Es gehört zu unserem Körper dazu, dass man Histamin ausbildet, das ist völlig normal. Die D-Amino-Oxidase (DAO) ist unterschiedlich stark ausgeprägt: bei einigen arbeitet sie besser, bei anderen schlechter. Wichtig zu wissen ist aber, dass es noch drei weitere Histamin abbauende Systeme gibt. Das heißt also, dass selbst wenn man gar keine DAO produziert, kann man leben, ohne Symptome der Intoleranz zu haben. Man sollte jedoch bedenken, dass wenn zu viele Stressfaktoren hinzukommen und das Histamin dann „durch die Decke schießt“, es dann einfach zu viel sein kann.

Bei Histamin-Intoleranzen ist es daher immer ganz wichtig zu erforschen, was dahintersteht, welches der drei Systeme nicht rund (oder gar nicht) läuft.

Und auch bei Menschen mit einer sehr schlechten DAO, lautet die Diagnose nicht gleich „Histamin-Intoleranz“. Die Diagnose der Histamin-Intoleranz ist die Reaktion auf eine stark histaminhaltige Mahlzeit nach einer Elimination – das ist der Goldstandard zur Diagnose der Histamin-Intoleranz.

Eine Histamin-Intoleranz kann oftmals aber ganz gut angegangen werden, da es ganz viele Stellen und Prozesse gibt, an der man mit einer Behandlung ansetzen kann. So erlebe ich in meiner Praxis immer wieder Menschen, die die verschiedenen Baustellen angehen und nach und nach in den Griff bekommen: den Darm, die Schilddrüse, die Stresshormone, die Steroidhormone – und plötzlich liegt auch keine Histamin-Intoleranz mehr vor, obwohl diese den Patienten lange Zeit zu schaffen gemacht hat.

Ganz deutlich von dieser Art der Histamin-Intoleranz muss man jedoch die genetisch bedingte Histamin-Intoleranz. Diese sind dann tatsächlich „einfach so da“ und hier kann man leider auch nicht viel gegen machen.

Hashimoto und Schwangerschaft / Stillzeit

"Warum zeigt Hashimoto sich in Stillzeit und Schwangerschaft so häufig nicht?"

Tendenziell ist in Zeiten einer Schwangerschaft unser Immunsystem häufig runtergefahren und agiert in oder gegen unseren Körper nicht so extrem. In der Stillzeit dann ist es ja sehr oft so, dass der Zyklus recht lange braucht, bis er sich wieder einpendelt und die Menstruation einsetzt. In diesem Zeitraum sind weniger Östrogene und Progesteron da, was dann vorteilhaft ist. Es gibt nämlich eine Interaktion der ganzen Hormone untereinander und auch die Verstoffwechselung in der Leber ist ein Faktor, der nicht außer Acht gelassen werden darf. Bei vielen Hashimoto-Patienten liegen nämlich auch Funktionsbeeinträchtigungen in der Leber vor, was dann wiederum zu einer Antriggerung des Immunssystems führen kann. Sind nun aber weniger Hormone im Körper, so ist das zum einen das Wechselspiel der Hormone untereinander zwangsläufig schwächer und zum anderen sinkt dann auch die Zahl der Metaboliten durch die Leber. Wer mehr dazu erfahren möchte, dem empfehle ich die Lektüre meines Blogbeitrages, bei dem ich mich den Ursachen von Hashimoto beschäftige.  https://www.autoimmunhilfe.de/ratgeber/hashimoto-thyreoiditis-ursachen-ein-kurzer-ueberblick/

Zu guter letzt...

… war das nun der abschließende Teil unseres Themen-Monats „Hashimoto“. In fünf Beiträgen habe ich nun eine Übersicht über Ursachen, Behandlung, Ernährung, die Versorgung mit Mikronährstoffen gegeben und bin außerdem auf eure Fragen eingegangen.

Wer noch spezifischere Sachen über die Themen „Ursachen, Behandlung und Ernährung bei Hashimoto-Thyreoiditis“ sowie ein ausführlicheres Q&A (Frage und Antwort) wünscht, dem rate ich zum Kauf des Wissenspakets „Hashimoto“.  Jeder Themenbereich wird dort umfangreich innerhalb eines ca. einstündigen Webinars aufbereitet.

Wer das Paket vor der Aufzeichnung der einzelnen Webinare käuflich erwirbt, erhält auch die Möglichkeit, vorab Fragen einzuschicken, auf die ich dann im entsprechenden Webinar bzw. im Q&A-Webinar explizit eingehen kann.

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Autorin

Dr. Simone Koch

Simone Koch ist Expertin für Autoimmunerkrankungen. Sie beschäftigt sich mit Hashimoto, Darmerkrankungen und vielen unterschiedlichen Autoimmunerkrankungen. Zusätzlich entwickelt sie neue Behandlungsansätze für Menschen mit Autoimmunerkrankungen.

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